Nikon AW110 - Teil 1

Ich war auf der Suche nach einer Action Cam, da ich plane zukünftig vermehrt „bewegte“ Bilder in meine Homepage einzubinden. Gleichzeitig brauchte ich eine neue handliche Kompaktkamera, die ich unterwegs in der Jacke tragen kann, um bei Bedarf schnelle Schnappschüsse anzufertigen. Da ich nicht nur bei schönem Wetter unterwegs bin, muss das alles natürlich auch wasserdicht sein.

 

Im Rahmen meiner Recherchen bin ich dabei auf die Nikon AW110 gestoßen. Eine Kamera, die angeblich beide Bedürfnisse in einer Kamera erfüllen kann. Lt. Nikon ist die Kamera nicht nur bis 18 Meter wasserdicht, sondern auch für eine Fallhöhe von bis zu zwei Metern stoßfest sowie staub- und kälteresistent. Mit Hilfe eines integrierten GPS-Empfängers können Bilder mit Geo Daten versehen werden, die später helfen, die Bilder wieder den Aufnahmedaten zuzuordnen.

 

Das ganze kombiniert mit einem 16 Megapixel Sensor und speziellen Programmen für schlechte Lichtverhältnisse und gleißendes Sonnenlicht. Zusätzlich wirbt Nikon mit überzeugenden Video Aufnahmen, die die Kamera gerade im Action Bereich anfertigen kann.

 

Alles das hat mich davon überzeugt, dass ich nicht zwei Kameras benötige, sondern nur eine Nikon AW110.

 

Zusätzlich zur Kamera habe ich mir noch eine Ram-Mount Halterung gekauft, mit deren Hilfe ich das Gerät an meinem linken Außenspiegel befestigt habe. Links – damit ich während der Fahrt die Kamera ein- und ausschalten kann. Das funktioniert mit etwas Übung auch mit Handschuhen.

 

Bei der ersten Testfahrt, die bei Sonnenschein und Temperaturen um die 18 Grad Celsius stattgefunden hat, musste ich nach einer halben Stunde Betrieb leider feststellen, dass sich Feuchtigkeit zwischen dem Objektiv und der Plexiglas-Abdeckung angesammelt hat. Mit dem Ergebnis, dass die Aufnahmen plötzlich „vernebelt“ waren.

 

Nun befindet sich das gute Stück zwecks Reparatur auf Garantie- bereits auf dem Weg zu Nikon Deutschland.

 

Also kann ich aktuell noch nicht sagen, ob die Nikon AW110 das hält, was sie verspricht. Aber da jeder eine zweite Chance verdient hat, werde ich nach der Reparatur weiter über die Kamera berichten. Vielleicht kann ich dann auch etwas über ihre Fotoqualitäten sagen. In unseren Versuch, sind wir soweit nämlich nicht gekommen...

 

Nikon AW110 - Teil 2

Nachdem die Nikon AW110 nun einige Zeit bei mir im Einsatz ist, kann ich etwas mehr über die Kamera sagen.

 

Zunächst ein großes Lob an den Nikon Kundendienst, der die Kamera nach dem im ersten Teil beschriebenen Wassereinbruch nicht versucht hat zu reparieren, sondern die Kamera sehr schnell gegen ein neues Gerät ausgetauscht hat.

 

Als Schnappschuss und Back-Up Kamera in meiner Motorradjacke hat sich die Nikon sehr gut bewährt. Die Kamera ist für ein Kompakt-Modell schon kurz nach dem Einschalten einsatzbereit und es ist möglich relativ schnell mehrere Aufnahmen hintereinander zu machen. Allerdings muss natürlich immer klar sein, dass eine Kompakt-Kamara nie mit einem Spiegelreflex Modell konkurieren kann. Die Bilder sind wie vom Hersteller versprochen scharf und geben die Farben originalgetrau wieder.

 

Ich habe die Kamera auch als "Action Cam" während der Fahrt ausprobiert. Zunächst kann ich die Wasserdichtigkeit zu 100% bestätigen. Auch in Starkregen verrichtet die AW110 einwandfrei ihren Dienst. Die Video-Bildqualität ist absolut zufriedenstellend.

Trotz ist mein Versuch, die AW110 mit Hilfe eines Ram-Mount am linken Spiegel zu befestigen und so Aufnahmen während der Fahrt anzufertigen leider gescheitert. Das ist allerdings weder die Schuld der Kamera, noch die der Halterung. Die Vibration meiner BMW F650GS ist einfach zu stark, als dass man eine Kamera am Spiegel befestigen kann. Ich werde es jetzt noch einmal versuchen, indem ich die Kamera direkt am Lenker montiere. Sollte das auch nicht funktionieren, werde ich doch noch eine echte Helm-Kamera anschaffen müssen.

 

Über den nächsten Versuch werde ich wieder berichten.

 

Nikon AW110 - Teil 3

Über den nächsten und auch letzten Versuch meine Nikon AW 110 an meiner GS zu befestigen ist schnell berichtet.

 

Da sich die Kamera aufgrund von Frontscheibe, Navi- und Trackerhalterung nicht am Lenker befestigen lässt, werde ich bald das nächste Projekt "Helmkamera" starten....

 

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