Diebstahlschutz

 

Die schlechte Nachricht gleich vorweg:  „Es gibt keinen 100 prozentigen Diebstahlschutz!“

 

Man kann es dem potenziellen Dieb nur so schwierig wie möglich machen an sein Ziel zu gelangen.  Immer in der Hoffnung, dass ihm sein Tun zu lange erscheint. Denn mit jeder Minute, die der Langfinger an unserem Motorrad beschäftigt ist, läuft er Gefahr entdeckt zu werden.

 

Motorräder können leichter gestohlen werden als PKWs. Auch, wenn die Zahl der Motorraddiebstähle leicht zurückgegangen ist, immerhin minus 16% gegenüber 2013, ist der einfachste Weg ein Motorrad zu stehlen, immer noch dieses per Muskelkraft in einen Transporter zu heben und das angebrachte Schloss in einer, gegen Einblicke von außen geschützten, Garage in aller Ruhe zu entfernen. Daher sollte eine Grundregel beim Abstellen der Maschine, das Verbinden mittels eines Ketten- oder Bügelschlosses an einem festen Gegenstand, wie z.B. einer Laterne sein.     

 

Das beliebtestes Werkzeug der Motorraddiebe ist immer noch der Bolzenschneider. Aber auch elektronische Werkzeuge und Eisspray erfreuen sich in den entsprechenden Kreisen großer Beliebtheit. Damit wird z.B. die Funkfrequenz bei Verriegelung über eine Fernbedienung ausgelesen und der Code zum Öffnen der Verriegelung genutzt, sobald der Besitzer des Motorrads außer Sichtweite ist.  Minderwertige Schlösser werden durch den massiven Einsatz von Eisspray zu einer leichten Beute. Abhilfe schafft ein hochwertiges Schloss aus durchgehärtetem Spezialstahl.

 

Wir kennen mehrere Möglichkeiten ein Motorrad zu sichern:

 

Mechanisch: Ketten- und Bügelschlösser sowie Bremsscheiben- und Lenkradschlösser. Dabei sollte man immer bedenken, dass das Lenkradschloss allein in der Regel den unwirksamsten Schutz darstellt.

 

Elektronisch: Wegfahrsperre, Alarmanlage und GPS Ortung. Die Wegfahrsperre verhindert das unberechtigte Starten oder Kurzschließen des Motorrads. Die Alarmanlage sollte optisch und akustisch auf das unberechtigte Geschehen aufmerksam machen. Mittels GPS Ortung, weiß der Besitzer immer, wo seine Maschine gerade zu finden ist. Im Fall eines Falles zumindest eine Möglichkeit, wieder an sein Eigentum zu gelangen.      

 

Als bester Schutz hat sich die Kombination aus mechanischer und elektronischer Sicherung  bewährt. Ein Motorrad, dass Nachts vor dem Hotel mit einer Kette an einer hellen Laterne gesichert wurde, ein Bremsscheibenschloss hat und zusätzlich über eine Alarmanlage verfügt, verlangt einem potenziellen Dieb schon einiges ab.

 

Sollte das alles trotzdem nichts helfen, bleibt immer noch die Vollkasko-Versicherung…  

 

Die Sicherung von Zubehör sollte ebenfalls nicht vernachlässigt  werden. Ein Helm, der einfach nur über den Spiegel gelegt wird,  ist einfacher im Vorbeigehen mitzunehmen, als ein Helm, der mit einem Spiralschloss fest am Motorrad befestigt wurde. Ein Spiralschloss leistet für die kurzzeitige Sicherung eines Tankrucksacks ebenfalls gute Dienste. Das teure Motorradnavi ist besonders an der Tankstelle, solange das Motorrad während des Bezahlens unbeaufsichtigt bleibt, eine leichte Beute. Abhilfe schaffen hier abschließbar Navihalterungen, wie sie z.B. von Touratech angeboten werden.

 

Aber auch hier gilt leider: „Knacken lässt sich jedes Schloss“.   

 

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